Reizdarmsyndrom (RDS)

Der Zusammenhang zwischen Reizdarm und Psyche ist komplex: Psychische Belastungen wie Stress, Angst und Depression können die Darmfunktion beeinflussen und das Reizdarmsyndrom (RDS) bzw. dessen Symptome verstärken oder auslösen.
Umgekehrt können die Beschwerden und die eingeschränkte Lebensqualität durch das RDS zu psychischen Problemen führen. Eine ganzheitliche Behandlung, die sowohl die Darmgesundheit als auch die Psyche berücksichtigt, ist daher sinnvoll und oft notwendig, um den Teufelskreis zu durchbrechen.

Wie Psyche und Darm zusammenhängen

  • Darm-Hirn-Achse
    Das zentrale Nervensystem und das Darmnervensystem (das s.g. Bauchhirn) sind über Botenstoffe miteinander verbunden. Stress und psychische Belastungen können dieses System beeinflussen und eine Überaktivität des Darms auslösen.
  • Darmempfindlichkeit
    Die Darmwand ist bei Reizdarm-Patienten empfindlicher für Reize. Psychische Faktoren können die Darmaktivität und die Schmerzwahrnehmung verstärken, was zu Symptomen wie Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall führt.
  • Teufelskreis
    Die belastenden Symptome des Reizdarms können die Lebensqualität stark beeinträchtigen und so psychische Leiden wie Depressionen und Angststörungen verstärken, was wiederum die Darmbeschwerden erneut fördern kann.

Was Sie tun können

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